platzfüller

9. Februar 2017

Fächerkartoffeln mit Schnittlauchcreme


 
Hmmmm!! Läuft euch bei diesen Bildern nicht auch schon das Wasser im Munde zusammen? Absolut gerechtfertigt, denn heute stelle ich euch das Rezept für diesen leckeren Snack vor!

Fächerkartoffeln
 
Pro Person 4-5 festkochende Kartoffeln
ca. 200g geriebener Gauda
(wer es würziger mag : Parmesan oder Tilsiter )
100g Schinkenwürfel (wer möchte)
 
Schnittlauchcreme
 
250g Speisequark
200g Creme fraiche
150g frisch geschnittener Schnittlauch
1 Knoblauchzehe
3 Frühlingszwiebeln
Salz, Pfeffer, Paprika, Zucker
Olivenöl, Butter

 
Die Kartoffeln werden geschält und dann auf einer Seite etwas abgeschnitten, so dass sie einen festen Stand haben und nicht herumkugeln. Dann schneidet ihr sie fächerartig ein, in sehr kleinen Abschnitten. Gebt etwas Olivenöl in eine Auflaufform und legt die Kartoffeln hinein.
 
 

Kartoffeln mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen und eine kleine Scheibe Butter (wer möchte kann auch Kräuterbutter nehmen) darauf geben. Bei 200 Grad in den Ofen schieben und ca. 20 min backen lassen. Dazwischen mal den Ofen aufmachen und mit einem Löffel das Öl über die Kartoffeln träufeln.

Nach 20 min. etwas Käse über die Kartoffeln streuen und die Schinkenwürfel in das Olivenöl, neben die Kartoffeln, legen. Weitere 10min backen lassen.
 
 

Für die Schnittlauch-Creme den Quark mit der Creme fraiche mischen. 1 EL Olivenöl dazu geben und den frischen Schnittlauch, den klein geschnittenen Knoblauch und Frühlingszwiebeln vermischen und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und etwas Zucker abschmecken.
 
Die Kartoffeln und die Schinkenwürfel auf einem Stück Küchenkrepp "entfetten". Let's Snack!
 

 

Kartoffel-Lauch Suppe mit Knusperknoblauch


 
Es ist immer noch bitterkalt draußen und ich warte vergeblich auf die ersten Anzeichen des Frühlings. Bei diesem Wetter gibt es doch nichts Besseres als eine leckere, wärmende Suppe!

Zutaten:

600g Kartoffeln
5 Zehen Knoblauch
1 Zwiebel
2 Stangen Lauch
800ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
Salz, Pfeffer, Chili, Muskatnuss
Olivenöl
 

Die Kartoffeln schälen und weich kochen.  Die klein geschnittene Zwiebel mit dem Lauch und etwas Butter glasig dünsten. Mit der Brühe ablöschen. Die gekochten Kartoffeln dazu geben und ca. 5 Minuten weiter köcheln lassen.
 
 
In der Zwischenzeit könnt ihr den Knusperknoblauch zubereiten. Wer keinen mag, lässt ihn einfach weg, die Suppe schmeckt auch pur! Dafür die Knoblauchzehen jeweils in 2 Hälften schneiden. Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und die Knoblauchzehen hineingeben und kurz von beiden Seiten frittieren. Bei Seite stellen.
 
 
Die Kartoffeln und den Lauch mit dem Pürierstab klein pürieren. Sollte die Suppe dann zu "breiig" sein, gebt noch etwas Brühe dazu. Im Anschluss die Sahne dazu geben und noch einmal kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Muskatnuss abschmecken.

 
Neben den knusprigen Knoblauchscheiben habe ich noch einige Tropfen Kürbiskern-Öl über die Suppe gegeben, was hier wirklich super zusammen passte!
 

 


 

Pfirsichtarte mit Rosmarin und Pinienkernen

 
Pfirsich-Fans aufgepasst! Diese wunderschöne Tarte möchte gerne von euch nachgebacken werden! Fruchtiger Pfirsich trifft hier auf wilden Rosmarin und Pinienkerne. Der Teig ist ein Mandel-Mürbeteig und rundet diese Geschmacksexplosion wunderbar ab!

 
Mandel-Mürbeteig

200g Mehl
50g gemahlene Mandeln
3 EL Zucker
1 Vanilleschote o.ä.
90g kalte Butter
eine Hand voll frischer Rosmarin
1 Ei
2 EL Rum


"Der Belag"

3 bis 4 Pfirsiche (einfache oder Weinberg)
brauner Rohrzucker
200g Creme fraiche
1 EL Zitronensaft
2 EL Amaretto
30g Pinienkerne
eine Hand voll Rosmarin


Am besten ist es, den Teig in der Küchenmaschine mit einem Knethaken zuzubereiten. Hierfür das Mehl, Mandeln, Zucker, klein geschnittener Rosmarin und Vanille vermischen. Die Butter in kleine Stücke schneiden und dazu geben. Kurz verrühren und dann das Ei und den Rum dazu geben. Die Maschine 2-3 Minuten ab mittlerer Stufe kneten lassen.

 
Der Teig kann dann sofort verwendet werden oder in Klarsichtfolie gewickelt im Kühlschrank "ruhen", bis ihr mit dem Belag soweit seid.

Creme fraiche mit 1 EL Zucker, Zitronensaft und Amaretto mischen und abschmecken. Die Pfirsiche entkernen und in dünne Scheiben (2cm) schneiden.

 

Den Teig ausrollen. Eine Kuchen- besser eine Tarteform einfetten und den Teig auslegen. An den Seiten etwas hochziehen. Die Creme fraiche Masse darauf geben und die Pfirsiche darauf verteilen. Ofen vorheizen (200 Grad) und die Tarte ca. 20min backen lassen. Dann die Pinienkerne und den braunen Rohrzucker über den Pfirsichen verteilen und nochmal 5min backen lassen.



Wenn die Tarte etwas abgekühlt ist, wird der frische Rosmarin darüber verteilt. Wie das duftet!!








Tomatensuppe mit knusprigen Käsebällchen

 
Ich bin ein absoluter Suppen-Fan! Mein Freund ist dafür allerdings so gar nicht zu begeistern. Daher lasse ich mir immer mal wieder etwas leckeres einfallen, um ihn doch von meinen Suppen zu überzeugen. In diesem Fall waren das die knusprig goldenen Käsebällchen passend zu meiner Tomatensuppe.

Tomatensuppe

3 Dosen (à 400ml) passierte Tomaten oder Tomatenstücke
400ml Gemüsebrühe
100ml Rotwein
1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen
1 Chili
gutes Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker,
Rosmarin, Thymian, Oregano (idealerweise frisch, ansonsten getrocknet)
50g Schmand 
frischer Basilikum
 
Käsebällchen
 
250g Mehl
100g geriebener Tilsiter (alternativ: Gouda)
100g geriebener Parmesan


Zwiebeln, Knoblauch und Chili ganz fein schneiden und mit ca. 3 EL Olivenöl und 1 EL Zucker anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und ca. 5min einköcheln lassen. Dann die passierten Tomaten und die Brühe dazu geben. Ca. 5min köcheln lassen, dann die Hitze etwas wegnehmen. Ca. 10min weiter köcheln lassen.

Die Suppe wird dann mit Salz, noch etwas Zucker (der gehört grundsätzlich IMMER zu Tomaten), Pfeffer und den Kräuter abgeschmeckt. Kurz vor dem Servieren den Schmand in die Suppe geben. Wer es mag, kann vor dem Servieren auch noch einen Klecks davon auf die Suppe geben.
 
 
Während die Suppe köchelt, könnt ihr die Käsebällchen zubereiten. Dafür mischt ihr zunächst das Mehl mit etwas Salz und Pfeffer und gebt 250ml kochendes Wasser dazu. Tilsiter und Parmesan reiben und unterrühren.  Dann schneidet ihr 2 Hände voll Basilikum ganz klein und gebt dies ebenfalls dazu.
 
 
Erhitzt ca. 4 EL Olivenöl in einer kleinen Pfanne. Um die Bällchen zu formen zieht ihr am Besten Handschuhe an. Mit dem Löffel portionsweise kleine Nocken vom Teig abstechen und zu Kugeln formen. Das geht mit diesem Teig sehr einfach. Die Bällchen portionsweise in der Pfanne braten und dabei sehr oft wenden, damit sie auch rund bleiben.

Die Bällchen erst kurz vor dem Servieren in die Suppe geben, sonst weichen sie zu schnell auf.



 




 

Rote Beete Gnocchi mit Bärlauchpesto



Heute habe ich aber ein wunderschönes Rezept für euch. Selbstgemachte Gnocchi. Damit sie nicht so langweilig aussehen habe ich sie mit rote Beete kombiniert und für den Farbkleks sorgt ein frisches, kräftiges Bärlauch-Pesto.


Rote Beete Gnocchi

250g rote Beete, vorgekocht (vakuumverpackt)
230g gekochte, geschälte Kartoffeln
1 Eigelb
500g Mehl (plus etwas mehr zum verkneten)
Meersalz

Hinweis: Solltet ihr frische rote Beete verwenden, muss diese vorgebacken oder gekocht werden. Dann benötigt ihr auf 250g vorgebackene rote Beete allerdings nur 200g Mehl, da die rote Beete dann viel trockener ist.

Bärlauch-Pesto

200g Bärlauch
75g Pinienkerne
75g Sonnenblumenkerne
150g geriebener Parmesan
gutes Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Hinweis: Solltet ihr das Rezept entdeckt haben und es ist gerade keine Bärlauch-Saison, ersetzt Bärlauch einfach mit Basilikum!

 
Dafür den Bärlauch waschen, und mit den Kernen, ca. 100ml Öl und dem Knoblauch in ein hohes Gefäß geben. Mit dem Stabmixer durchmixen. Sollte es noch nicht so flüssig sein, dann noch Öl dazu geben. Das Öl messe ich nie ab, sondern gebe es selbst immer nach Gefühl dazu. Dann den Parmesan dazu geben und mit einem Löffel durchmischen. Nach und nach immer etwas Öl darunter geben, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Pesto könnt ihr auch schon einige Tage vorher zubereiten - es hält sich einige Zeit im Kühlschrank.Wenn ihr das Pesto im Kühlschrank aufbewahrt, dann gebt oben eine Olivenölschicht darüber, so dass das Pesto komplett damit bedeckt ist.


 
Für die Gnocchi wird die rote Beete in einem Stabmixer zunächst klein gemixt und dann in ein Sieb gegeben. Lasst sie ca. 5 min abtropfen und fangt den Saft unbedingt auf! Dann zu den gekochten Kartoffeln geben und mit einem Stampfer gut durchmischen. Mehl, Ei und Salz dazu geben und untermischen. Sollte die Masse zu trocken sein, mehr Mehl dazu geben. Die Masse sollte eine Plätzchenteig-ähnliche Konsistenz haben.
 
Eure Arbeitsfläche gut mit Mehl bedecken und eure Hände auch! Dann trennt ihr etwas vom Teig ab und rollt ihn zu einer "Wurst". Davon dann ca. 2cm dicke Stücke abschneiden und mit einer Gabel ein Muster eindrücken. So bekommt ihr gleichmäßige Gnocchi, die durch das in Stücke schneiden und eindrücken quasi viereckig sind. Mögt ihr lieber runde Formen, dann müsst ihr euch das dem Teig kleine Bällchen rollen und diese dann einzeln eindrücken.
 


Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und den aufgefangenen rote Beete Saft dazu geben. So wird verhindert, dass die Gnocchi beim Kochen die Farbe verlieren! Das Wasser guuuut Salzen. Die Gnocchi in das heiße Wasser geben. Wenn sie an die Oberfläche kommen, sind sie fertig! Das dauert nur wenige Minuten.  Ich habe sie dann sofort auf den Teller gebracht, gutes Olivenöl darüber und dann etwas Pesto. Wer möchte kann noch frischen Parmesan darüber geben und fertig ist dieses absolut geile Soulfood!
 
 
Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich diese Gnocchi erstmal nur machen wollte, da es so toll aussieht. Gnocchi selbst gemacht, habe ich vorher noch nie. Seit ich das Rezept hier gemacht habe, gab es das aber schon wahnsinnig oft bei uns, da es irgendwie total meinen Geschmack getroffen hat. In Pesto könnte ich mich sowieso reinsetzen und diese Kombi hier ist einfach mein Mega-Burner!